Windenschleppen in Kalocsa – 9. bis 11. August 2009

Hoch überm Flachland

Von Patrick ein Bericht von unseren östlichen Nachbarn:

Bevor ich anfange zu Berichten möchte ich mich nochmals recht herzlich bei Zoltan und Kati Varga für die tolle Gastfreundschaft bedanken. Da Zoltan Varga ebenfalls ein „Streckenflieger der an der Nadel hängt“ ist, fiel Papa und mir die Entscheidung nicht schwer seiner Einladung nach Kalocsa (stillgelegter Militärflugplatz in der Nähe der serbischen Grenze) nachzugehen.
Am Sonntag den 9.8 gings los nach Ungarn. Am 10. August sind wir von Gödölö (Heimatort von Zoltan und Kati) nach Kalocsa gefahren. Kaum angekommen gings auch gleich mal los mit dem Schleppbetrieb. Papa benötigte 1 Start und ich 2 Starts (wird mir ein Leben lang nachhängen – [dafür gibts wieder Fotos 😉 Anm. der Red.]) damit wir aufdrehen konnten und danach auf „Strecke“ gehen konnten. Danach startete auch Zoltan und konnte gleich mal auf uns aufschließen.
Nachdem Papa nach den ersten ca.15km abgesoffen ist :-), begann für mich ebenfalls der Kampf ums „Überleben“ aufgrund einer Abschattung. Zoltan ist dann mehr oder weniger als „Mitleid“ nach Kalocsa zurückgeflogen. Nach der Landung (hat er mir später gesagt) war er ganz verwundert warum Papa bereits am Flugplatz angekommen ist (wurde durch einen Rettungswagen nach Kalocsa gebracht). Damit Ihr es nicht falsch versteht: Papa ist wirklich abgesoffen und gut gelandet und wurde danach durch einen netten Rettungswagenfahrer aufgegabelt und nach Kalocsa gebracht (Leute sind echt nett und hilfsbereit in Ungarn). Nachdem ich die Abschattung überstanden habe, flog ich noch mein FAI-Dreieck fertig und bin danach auch wieder in Kalocsa gelandet (Flug unterhttp://www.xcontest.org/world/en/flights/detail:PaGo/10.8.2009/11:44).
Nach der Landung entschied ich mich noch für einen Flug mit dem Acro-Schirm und nach einem SAT, Rhytmic SAT, Dynamic Fullstalls, Wingover und einer Landung auf einem Strohballen war ich am Ende meiner Kräfte. Danach fuhren wir zu Zoltans Eltern wo Charly sein Vater die beste Fischsuppe der Welt kochte.
Am nächsten Tag sind wir dann in die Donau Fischen gegangen und am Abend in ein beeindruckendes Weingut gefahren. Nach Weinverkostung, Abendessen und Besichtigungen sind wir dann nach Hause gefahren und um ca. 1 Uhr in der Früh bei uns in Bad Tatzmannsdorf angekommen.
Nochmals herzlichen Dank an die gesamte Familie Varga für die tolle Gastfreundschaft… Kalocsa wir kommen sicherlich wieder!!!

Windenschleppen in Kalocsa