Meduno mit Bernd und Roland – 23. bis 25. Juli 2010

Meduno

Von Bernd Felfer und Roland Malek der erste Bericht, ich hab das original Wording nur marginal korrigiert 😉

Runter sind wir mit den Bus von Bernd am 23.07. – Ankuft am Abend nach dosenden Schauerregen im Kanaltal. Man sollte im Navi nicht gerade den kürzesten Weg eingeben, denn da lernt man ne ganz schön interssante Dschungelstraße kennen. Man sollte sich eher an Gemona – St. Daniele (udine) halten. Egal als wir unten angekommen sind hats glücklicherweise aufgehört zu pissen – äh regnen. So konnten wir das Vorzelt am Bus ohne nass zu werden befestigen. Es waren dann auch noch ne Flugschule aus Deutschland zugegen die vor Sergio’s Landeplatz-Hütte noch mal so richtig schön aufgegrillt haben. Das kam uns natürlich auch zugute und mussten nicht unseren eigenen Griller anwerfen. Nach ein paar Bierchen (und die „Piefke“ lieben unser Puntigamer) – ab zum Büseln. In der Nacht war noch mal ein richtiger Sturm über Meduno durchgezogen. Das Vorzelt hats gerade noch mal überstanden.
Am Samstag zeichnete sich wie eh schon geahnt die Großwetterlage als bescheiden an. Wind von Norden – also Startwind von hinten und das ziemlich kräftig. Also wurde von Sergio schon mal die Prognose abgegeben, dass heute nix aber evtl. morgen (Sonntag) was gehen könnte. So haben wir unseren Rucksack gepackt, ein paar Bierli rein und zu Fuß rauf auf den Mugel, ca. 700 hm. War ein ganz schöner Hatsch, ca. 1 1/2 stunden vom Landeplatz entfernt. Oben musste man schon ne Jacke anziehen – sch…. kalter wind. Zum Glück trafen wir oben Arbeiter, welche uns den Fussweg nach unten ersparten und uns mit ihrem Pickup direkt beim Landplatz rauswarfen. Dann das übliche – Grillen – Bierli – Quaseln übers Fliegen usw …
Sonntag, 25.07. ……… der Wind kommt noch immer von Norden, Mist! Hey, aber er dreht zunehmend auf Süd – juhuuuu. Wir warteten mal so auf Mittag und dann düsten wir rauf. Startwind kommt wirklich von Süden – ziemlich kräftig, hm – mal gucken. Jedoch der Blick nach oben zeigte uns die Wolken kommen noch immer von Norden. Alter Schwede – also traf sich der kalte Nordwind mit den Aufwinden aus den Süden. Als wenn du zu hoch raufkommst – bist voll in den Scherwinden. Voll komisches Gefühl – also nix Risiko eingehn …, a wengerl Soaren und dann Rausfliegen und versuchen südlich noch einige Thermikblasen zu ergattern. Am Abend gabs dann auch noch Abgleiter.
Im grossen und ganzen ein feines Fluggebiet (wem sagt ihr das, Anm. der Redaktion ;-), auch tauglich für uns Anfänger. Also wenns Wetter passt düsen wir einfach wieder in 3 1/2 Stunden runter.

Meduno mit Bernd und Roland 2010